Der Mama-Blog

und warum das Leben mit Kindern ist, wie es ist.

Auf diese Frage gibt es sicherlich je nach Themenbereich und persöhnlichen Umständen verschiedene Antworten. Ich kann hier nur meine eigene Sichtweise und Erfahrungen teilen. Doch vielleicht zeigt es der ein oder anderen, dass ihr nicht allein seid und dass bei aller Individualität manche Sorgen die gleichen sind.

Pupsen in der Schwangerschaft

Da landläufig immer gesagt wird, dass eine Frau bereits mit der Schwangerschaft Mutter wird, fangen wir doch hier auch bei dieser an. Man hört von vielerlei Beschwerden, die während der Schwangerschaft auftreten können. Doch niemand hat mir gesagt, dass ständiges Pupsen dazugehört – und das Beste daran: Du kannst es in der Schwangerschaft nicht zurückhalten. Ich weiß nicht, warum es so ist, aber es hat für viele unangenehme Situation gesorgt.

Tatsächlich scheint dieses Thema viel verbreiteter, als viele denken. Während der Schwangerschaft verändert sich der Hormonhaushalt stark. Vor allem das Hormon Progesteron sorgt dafür, dass die Muskulatur im Körper entspannter wird – leider auch im Verdauungstrakt. Dadurch arbeitet der Darm langsamer, Gase sammeln sich leichter an und Blähungen entstehen schneller.

Hinzu kommt, dass das heranwachsende Baby zunehmend Platz im Bauch beansprucht. Der Darm wird verdrängt, die Verdauung verändert sich und manchmal reicht schon ein kleines Essen, um unangenehme Geräusche oder überraschende „Luftentweichungen“ auszulösen. Besonders peinlich wird es oft in stillen Räumen, im Aufzug oder beim Einkaufen.

Die gute Nachricht: Schwangere sind mit diesem Problem keineswegs allein. Auch wenn kaum jemand offen darüber spricht, gehört Pupsen für viele werdende Mütter genauso zur Schwangerschaft wie Heißhunger oder Rückenschmerzen. Mit Humor lässt sich jedoch vieles leichter nehmen – denn spätestens nach der Geburt warten ohnehin noch ganz andere Überraschungen auf frischgebackene Eltern.

Erleichterung bei der Periode nach der Schwangerschaft?

Als frischgebackene Mutter hofft man ja auf vieles. Zum Beispiel auch, dass man die nächsten Monate vor der Periode sicher ist. Schließlich stillt man. Und überall liest man, dass die Menstruation dann häufig lange ausbleibt.

Tja … „Häufig“ …

Denn vielleicht gehörst du so wie ich zu den „Glücklichen“, bei denen direkt nach der Wochenbettblutung die Menstruation wieder einsetzt. Und zwar trotz Stillen!

Als wäre das nicht schon überraschend genug, gibt es da noch den beliebten Glaubenssatz, dass nach einer Schwangerschaft mit Spontangeburt die Regelschmerzen viel besser werden. Mein Frauenarzt hat mir das damals auch gesagt. Und tatsächlich schien er zunächst recht zu behalten. Die ersten Zyklen waren deutlich angenehmer als früher. Doch irgendwann schienen meine Beschwerden zu denken: „Genug Urlaub gemacht!“ und kehrten langsam, aber sicher zurück.

Die gute Nachricht: Es gibt trotzdem Erleichterung bei der Periode. Nicht unbedingt, weil die Beschwerden verschwinden, sondern weil man inzwischen gelernt hat, besser mit ihnen umzugehen. Wärmflasche, Tee, ein paar Minuten Ruhe – sofern das Kind mitspielt – und die Erkenntnis, dass die schlimmsten Tage auch wieder vorübergehen.

Der Zeitpunkt der ersten Periode nach der Geburt ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Während manche erst Monate oder sogar Jahre später wieder ihre Regel bekommen, meldet sie sich bei anderen überraschend früh zurück. Auch die Stärke der Blutung und die Intensität der Beschwerden können sich nach einer Schwangerschaft verändern – in die eine oder andere Richtung.

Falls du also gehofft hast, die Periode hätte nach der Geburt deine Adresse vergessen, bist du nicht allein. Und falls sie bei dir tatsächlich lange auf sich warten lässt, freu dich und genieße es! Der Rest von uns sitzt mit Wärmflasche und Schokolade auf der Couch und wartet darauf, dass die Natur ihren nächsten Streich ausheckt.

Warum treffen KiTa-Keime Erwachsene oft so viel härter als Kinder?

1.) Mutierte Keime

KiTas sind wahre Brutzellen für verschiedene Erreger. Das Hygienebewusstsein ist bei Kindern noch nicht so ausgeprägt, wie bei Erwachsenen. Hinzu kommt, dass gerade auch kleine Kinder ihre Welt noch viel mit dem Mund erfahren. So wird gehustet und geniest, am Ärmel abgewischt, dann alles angefasst und in den Mund gesteckt. So verteilen und vermischen sich Erreger fast uneingeschränkt und können zu Varianten mutieren, die unser Immunsystem nicht erkennt. 
 

2.) Immunsystemreife

Das Immunsystem von Erwachsenen ist vollständig ausgereift und kann gezielt auf bekannte Erreger reagieren. Bei bestimmten Infektionen können aber auch stärkere oder manchmal überschießende Immunreaktionen auftreten. Auch wenn sie seltener krank sind, sind sie dann manchmal schwerer betroffen.
 
Das Immunsystem von Kindern ist noch unreif, besonders das „adaptive Immunsystem“ (also die gezielte Abwehr gegen bestimmte Erreger). Ihre Immunantwort ist oft weniger heftig. Auch wenn sie häufiger krank sind, sind die Symptome oft milder oder anders.
 

3.) Schlafmangel

Viele Erwachsene – vor allem Eltern mit kleinen Kindern – leiden unter chronischem Schlafmangel und Stress. Da unser Immunsystem am aktivsten ist, wenn wir schlafen, sollten man sich gerade während eines Infektes besonders viel ausruhen. Im Alltag mit Kindern ist das jedoch nicht immer so leicht, was die Genesung hinauszögern kann. 

Kleine Kinder schlafen hingegen in der Regel noch sehr viel und regelmäßig, was eine schnelle Genesung begünstigt.

4.) Körperliche Vorbelastungen

Viele Menschen erwerben im Laufe ihres Lebens Allergien (z.B. gegen Pollen)  und/oder chronische Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Auch wenn viele damit gut durch den Alltag kommen, stellen sie eine Belastung für das Immunsystem dar, wodurch es sich beim Eindringen neuer Erreger nicht komplett auf diese konzentrieren kann. Dadurch kann es gerade bei unbekannten Keimen zu schwereren Verläufen kommen. 

Das Immunsystem von Kindern ist oft noch unbelastet und kann sich besser auf den Kampf gegen neue Bazillen konzentrieren.

5.) Fazit

Es ist durchaus normal, dass Erwachsene manchmal stärker und länger unter den KiTa-Keimen leiden. Vorbeugen lässt sich leider nur teilweise durch eine gute Grundhygiene. 

Wenn es einen dann erwischt hat, hilft viel Schlaf und Ruhe, auch wenn das vielleicht zu Lasten anderer Dinge (z.B. Haushalt) geht. Fordert eure Partner auf, euch zu unterstützen oder holt euch Unterstützung bei der Kinderbetreuung durch die Oma. Wenn die Kinder selbst wieder fit sind, ist es auch legitim, sie wieder in die KiTa zu bringen, auch wenn man eigentlich noch zu Hause ist. Eure Gesundheit ist nicht nur für euch, sondern auch für eure Kinder ein hohes Gut! 

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